mein Unterricht

Im Laufe meiner Aus- und Weiterbildungen habe ich unterschiedliche Yogastile kennen- und schätzen gelernt. Diese Vielfalt bereichert meinen Unterricht in dem ich Elemente aus unterschiedlichen Yogarichtungen zu einem runden Bogen vereine.  Inspiriert hat mich die exakte Ausrichtung des Iyengar-Yogas, die Betonung des Atems und der Einsatz von Tönen und Mantren in der Tradition Krichnamacharyas, der intuitive Zugang bei Yoga nach Scaravelli sowie die klaren Prinzipien des Anusara-Yogas und in letzter Zeit die ruhige jedoch gleichzeitig intensive Übungspraxis des Yin-Yogas. Auch Bewegungsformen wie Feldenkrais und Ansätze aus der Spiraldynamik fließen  ein.

Mein Unterricht ist sanft fordernd und besteht aus einer abwechslungsreichen Mischung aus kräftigenden und entspannenden Übungen des Hatha-Yoga. Dabei finden fließende Bewegungsabläufe genauso Platz wie die exakte Auseinandersetzung mit einzelnen Körperhaltungen. Anstrengung und Entspannung wechseln einander in einem Wechselspiel aus „tun und ruhn“ ab.

Letzendlich geht es für mich im Yoga darum, die inneren Grenzen in Richtung mehr Freiheit im Innernen und Äußeren zu erweitern.

Besonderen Wert lege ich in meinem Unterricht auf:

  • ganzheitliches Üben, das aus der vielfältigen Fülle an Möglichkeiten des Yoga schöpft: Dazu gehört die Verbindung von Atem und Bewegung , die Asanapraxis, Atemübungen, der Einsatz von Tönen, Mudras (= Fingeryoga) sowie Elemente aus der Yogaphilosphie und der Meditation.
  • die Betonung von Achtsamkeit und Atem
  • eine gesunde Körperausrichtung im Hinblick auf die Gelenke und die Wirbelsäule
  • die Berücksichtigung von individuellen Voraussetzungen der TeilnehmerInnen durch verschiedene Haltungsvariationen
  • eine angenehme Gruppenatmosphäre ohne Leistungsdruck

Der Aufbau meiner Yogastunden:

  • Ankommen – häufig im Sitzen oder Liegen
  • Aufwärmen der Gelenke
  • Fließende Bewegungsabläufe in Verbindung mit dem Atem, die den Körper erwärmen, z.B. Sonnengrüße
  • Asana-Praxis (Stehhaltungen und anschließend Bodenübungen)
  • Schlussentspannung

Zu Beginn und am Ende der Yogastunden steht die bewusste Atembeoachtung oder wir praktizieren Pranayama (= Atemübungen). Manchmal begleitet ein Philosophie-Thema die Stunde oder ich greife etwas Aktuelles aus dem Alltag auf. Oder wir setzen einen Körperfokus wie z.B. Schultern/ Nacken oder Füße/ Beine oder wir arbeiten den Körper einfach durch. Auch Partnerübungen oder Übungen an der Wand finden an passender Stelle ihren Platz.

Ich biete in meinen Kursen kein Standardprogramm und arbeite in kleinen Gruppen von max. 12 Teilnehmern.

Die Gestaltung des Unterrichts richtet sich nach verschiedenen Faktoren wie Gruppengröße, Level, Bedürfnisse und Belastbarkeit der Gruppe, Tagesverfassung, Außentemperatur, Berücksichtigung des Wandels durch die Jahreszeiten und der Tageszeit.